Messungen und Tests

Behalten Sie Ihre Gesundheit im Blick – wir bieten Ihnen zuverlässige Messungen für Blutdruck, Blutzucker und Gewicht. Lassen Sie sich von unserem Team individuell beraten und erhalten Sie wertvolle Einblicke für Ihr Wohlbefinden.
Ein medizinisches Fachpersonal misst den Blutdruck eines Patienten mit einem Blutdruckmessgerät, wobei das Messgerät und der Arm des Patienten im Fokus sind.

Blutdruck-Messung
Seinen eigenen Blutdruck zu kennen ist wichtig – nicht nur für Bluthochdruckpatienten. Daher empfiehlt es sich regelmäßig zu Hause seinen Blutdruck zu messen und diese Werte auch in einen Blutdruckpass einzutragen – ein unbemerkt hoher Blutdruck kann nämlich gefährlich werden!

Das Herz pumpt bei jedem Herzschlag Blut durch den Körper, d.h. die Blutgefäße stehen unter Druck (ähnlich wie bei einem mit Wasser gefüllten Gartenschlauch) – und über diesen Druck sollten wir Bescheid wissen und daher regelmäßig messen.

Der Blutdruck eines jeden Einzelnen unterliegt natürlichen Schwankungen. Nachts ist er am niedrigsten, um morgens anzusteigen und dann wieder abzusinken. Nachmittags steigt er wieder an und fällt am Abend wieder ab. Durch körperliche Aktivität beispielsweise oder durch Aufregung steigen natürlich auch normale Blutdruck-Werte an. Gefährlich wird es dann, wenn Blutdruck-Werte dauerhaft erhöht sind, d.h. der Druck in den Arterien permanent zu hoch ist, sodass nicht nur diese stark belastet und sogar geschädigt werden, sondern auch das Herz übermäßig viel Arbeit leisten muss.
Leicht erhöhte Blutdruck-Werte können durch eine konsequente Änderung des Lebensstils, also durch eine Reduzierung des Körpergewichtes, regelmäßige Bewegung, gesunde und kochsalzarme Ernährung, Stressabbau etc. positiv beeinflusst werden. Auch verschiedene Herz-Kreislauf-Teemischungen oder auch pflanzliche Präparate mit Olivenblatt-Extrakt wirken unterstützend bei einer medikamentösen Therapie des Bluthochdrucks.

Von Bluthochdruck spricht man dann, wenn der Druck im Gefäßsystem dauerhaft erhöht ist. 

Beim Messen des Blutdrucks unterscheidet man zwei Werte:

  • Systolischer Wert: Dieser Wert wird in der Anspannungsphase des Herzens gemessen. In dieser Phase wird Blut aus dem Herzen in die Hauptschlagader gepumpt.
  • Diastolischer Wert: Dieser Wert wird beim Erschlaffen des Herzmuskels gemessen. In dieser Phase füllt sich das Herz mit Blut.

Der Blutdruck wird in mmHg (Millimeter-Quecksilbersäule) bestimmt. Optimale Werte zeigen weniger als 120 mmHg systolisch und weniger als 80 mmHg diastolisch an. Liegt hingegen der systolische Blutdruck-Wert über 140 mmHg und der diastolische Blutdruck-Wert über 90-100 mmHg, dann spricht man vom Bluthochdruck bzw. Hypertonie.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt wichtige Organe wie das Herz (auch die Herzkranzgefäße), das Gehirn, die Nieren und die Augen. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, Niereninsuffizienz oder auch Schädigungen der Netzhaut sind die Folge.

Oft wird eine Hypertonie nicht bemerkt – trotzdem treten häufig Beschwerden auf, die auf Bluthochdruck hindeuten können wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Nasenbluten, starkes Schwitzen, Sehstörungen etc. Diese Symptome bedürfen jedenfalls einer ärztlichen Konsultation, um eine Hypertonie, ev. auch organische Erkrankungen zu diagnostizieren oder auch auszuschließen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Es sollten mehrere Messungen durchgeführt werden, idealerweise schon zu Hause, aber auch unter ärztlicher Kontrolle. Am besten wird zwei Mal pro Tag (morgens und abends) – nach ein paar Minuten Ruhe – gemessen.

Unser ausgesprochen engagiertes Team berät Sie sehr gerne im Umgang mit einem Blutdruck-Messgerät und bei der Durchführung der Messung. Selbstverständlich messen auch wir hier in unserer Apotheke Ihren Blutdruck – so können Sie auf einfachem Weg diversen Krankheiten vorbeugen!

Mehr erfahren
Eine Nahaufnahme einer Person, die auf einer Personenwaage steht. Im Vordergrund ist ein rosa-weißes Maßband auf dem Boden aufgerollt. Das Bild suggeriert einen Fokus auf Gewicht oder Gesundheit.

Gewichtskontrolle
Ein gesundes Körpergewicht reduziert die Risiken für die Entstehung verschiedener Erkrankungen. Sowohl Über- als auch Untergewicht können sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Allerdings lässt sich das gesunde Körpergewicht nicht auf eine reine Zahl festlegen, die sich durch Berechnung mit Hilfe verschiedenster Formeln ergibt. Sehr entscheidend ist die Zusammensetzung des Körpers und die Balance zwischen Muskelmasse, Fett und Wasser. Der Muskelanteil sollte idealerweise zwischen 30 und 40 Prozent liegen, den größten Anteil des Körpers sollte Wasser mit 40 bis 60 Prozent ausmachen und der Rest Fettmasse. Auch diese Angaben sind nur grobe Richtlinien – individuell gesehen können sich die Prozentangaben doch beträchtlich unterscheiden. Eine exakte Feststellung dieser Werte ist letztlich nur in einem Forschungslabor möglich.

 

Untergewicht
Hier liegt ein zu geringes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße vor.

  • Die Ursachen dafür sind vielfältig:
    Störungen des Stoffwechsels wie z.B. Vorliegen einer Fettstoffwechselstörung
  • Hormonelle Störungen wie z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (z.B. entzündliche Darmerkrankungen)
  • Psychische Erkrankungen (Magersucht, Bulimie)
  • Bei älteren Personen beispielsweise fehlendes Hungergefühl, Probleme und Schmerzen beim Kauen etc.
  • Genetische Veranlagungen

 

Die Folgen äußern sich in einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen, in einem verlangsamten Stoffwechsel und einem generellen Energiemangel (diese Personen stoßen schnell an ihre Leistungsgrenzen).

Entgegensteuern kann man hier folge dessen am besten durch Zufuhr kalorienreicher Nahrungsmittel in Kombination mit appetitanregenden Gewürzen und Kräutern, eventuell durch Tinkturen oder auch durch kalorienreiche Nahrungs-Ergänzungspräparate. Ist die Ursache eine psychische Erkrankung sollten psychotherapeutische Maßnahmen gesetzt werden.

 

Übergewicht
Von Übergewicht spricht man dann, wenn ein zu hohes Körpergewicht, das durch eine Erhöhung des Körperfettanteils und nicht durch Aufbau von Muskelmasse, im Verhältnis zur Körpergröße vorliegt.
Es gibt verschiedene Formen des Übergewichts:
Primäres Übergewicht: Dieses entsteht durch eine erhöhte Energiezufuhr (zu hoher Kalorienkonsum mit hohem Fettanteil) bei gleichzeitigem zu geringen Energieverbrauch (also mangelnde Bewegung). Die Folge ist, dass der Körper wesentlich mehr Energie geliefert bekommt als er verbraucht. Kann der Körper die Fette nicht abbauen, dann lagern sie sich in sogenannten Fettzellen ein.
Sekundäres Übergewicht: Dieses entsteht durch einen angeborenen oder erworbenen Hormondefekt.
Weiters gibt es viele Risikofaktoren, die Übergewicht begünstigen, wie z.B. Stoffwechselstörungen, Erkrankungen der Schilddrüse oder Einnahme bestimmter Medikamente. Auch genetische Veranlagungen spielen z.T. eine gewisse Rolle: Ein Grund, warum es zu Übergewicht kommen kann, ist beispielsweise ein zu niedriger Grundumsatz. Der Grundumsatz weist auf die Kalorienanzahl, die der Mensch im Ruhezustand verbrennt, hin – und die Höhe dieses Grundumsatzes kann auch genetisch bedingt sein. Allerdings ist eine Steigerung des Grundumsatzes durch Sport möglich, da mehr Muskeln auch mehr Energie verbrennen. Auch psychische Faktoren wie Essstörungen (Frustessen) oder Depressionen können Ursachen für Übergewicht sein.
Die Folgen von starkem Übergewicht sind vielfältig und zum Teil lebensbedrohlich:
Geringere Belastbarkeit, raschere Erschöpfung
Gelenkbeschwerden (Knie- und Sprunggelenke, Hüftgelenke, Wirbelsäule), Arthrose (Gelenkabnützung)
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Erhöhte Blutfettwerte können eine Arteriosklerose – also eine Verengung der Arterien – begünstigen, und in der Folge kann es zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch Bluthochdruck kommen.
Diabetes mellitus Typ II
Gicht
Seelische Probleme wie z.B. Depressionen

Generell kann davon ausgegangen werden, dass die Lebenserwartung und die Lebensqualität sinkt.
Dem Übergewicht und den daraus resultierenden Folgeerkrankungen entscheidend entgegenzuwirken kann nur durch eine Gewichtsreduktion mit Ernährungsumstellung, Bewegungs- und Verhaltenstherapie erfolgen. Wesentlich dabei ist allerdings eine allmähliche Senkung des Körpergewichts – diese dauert zwar länger als eine drastische Radikalkur, ist aber dafür nachhaltiger, effizienter und keine Belastung für den Körper. Ausdauersportarten wie z.B. Fahrradfahren, Schwimmen, Nordic-Walking oder auch Laufen (beim Laufen darf man allerdings die große Belastung auf die Fuß- bzw. Kniegelenke nicht unterschätzen) unterstützen natürlich ebenfalls den Weg zum gesunden Körpergewicht.
Es ist also jedenfalls ratsam regelmäßig sein Gewicht zu kontrollieren.
Auf Wunsch messen wir gerne Ihr Gewicht und beraten Sie selbstverständlich auch in Ernährungsfragen!

Mehr erfahren
Ein mit Handschuhen bekleideter Mitarbeiter des Gesundheitswesens misst mit einem Blutzuckermessgerät den Blutzucker eines Patienten, indem er ihm in den Finger sticht.

Blutzucker-Bestimmung
Unter dem Begriff Diabetes mellitus (im Volksmund auch „Zuckerkrankheit“ genannt) werden zwei verschiedene Krankheiten zusammengefasst, die zwar sehr ähnlich sind, aber verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet zwischen dem

  • juvenilen Diabetes (Typ I) und dem
  • Erwachsenen- bzw. Altersdiabetes (Typ II)


Beiden liegt die Tatsache zu Grunde, dass im Körper nicht ausreichend Insulin, das für den Zuckerabbau im Blut verantwortlich ist, gebildet wird. Zucker ist für unseren Körper ein wichtiger Energielieferant. Üblicherweise werden die über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate im Organismus in Zucker umgewandelt; dieser gelangt ins Blut und weiter zu den jeweiligen Organen bzw. Zellen. Insulin ist ein Hormon, das bewirkt, dass Zucker aus dem Blut von anderen Körperzellen aufgenommen wird – somit reguliert Insulin den Blutzuckerspiegel. Wenn nun vom Körper nicht ausreichend Insulin selbst erzeugt werden kann, also zu wenig Insulin im Körper vorhanden ist, steigt in der Folge der Zuckerspiegel im Blut. Dadurch können schwere Schäden an den Blutgefäßen entstehen, die letztlich zu Nierenschäden, Blindheit, Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

Typ I–Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin bilden kann. Im Gegensatz zu früheren Zeiten können heute die Betroffenen mit dieser Erkrankung relativ gut leben, indem sie sich das Insulin mit Hilfe kleiner Injektionssysteme selbst zuführen.

Beim Typ II-Diabetiker ist die Ursache der Erkrankung anders gelagert: Hier reagieren die Körperzellen nicht ausreichend auf das Insulin, d.h. die Körperzellen bekommen nicht genug Zucker und der Blutzuckerspiegel steigt. Gleichzeitig erhält die Bauchspeicheldrüse ständig die Information, dass die Zellen zu wenig Zucker haben und schüttet weiter und immer mehr Insulin aus. Das geht aber auf Dauer nicht gut, die Bauchspeicheldrüse ist irgendwann überfordert und die Insulinproduktion lässt nach. Typ II-Diabetiker werden meist sehr lange mit Medikamenten behandelt, die einerseits die Insulin-Empfindlichkeit der Zellen erhöhen und andererseits eine Steigerung der Insulin-Produktion bewirken. Erst in sehr fortgeschrittenen Verläufen des Typ II-Diabetes sind Insulininjektionen erforderlich. Risikofaktoren für den Typ II-Diabetes sind nicht nur erbliche Veranlagungen, sondern auch Übergewicht. Daher sollten besonders Typ II-Diabetiker auf ihren Lebensstil, insbesondere auf ihre Ernährung, aber auch auf ihre medikamentöse Einstellung achten.

Wir bieten Ihnen gegen einen Unkostenbeitrag von € 3 die Bestimmung Ihres Blutzuckerwertes an. Dieser wird nüchtern gemessen – dabei wird ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe entnommen, und mit Hilfe eines Teststreifens und des zugehörigen Gerätes kann Ihr Wert sehr rasch, unkompliziert und zuverlässig ermittelt werden.

Liegt der Blutzuckerspiegel (nüchtern gemessen) zwischen 65 – 100 mg/dl, so liegt er im normalen Bereich. Ergibt eine Nüchtern-Messung einen Wert über 100 mg/dl, so gilt dieser Wert als erhöht und kann ein Hinweis auf Diabetes sein – weitere Kontrollmessungen wären ratsam. Als hohe Blutzuckerspiegel-Werte (nüchtern gemessen) gelten Messungen, die Werte über 140 mg/dl ergeben – in diesen Fällen sollte jedenfalls eine ärztliche Konsultation erfolgen, damit entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

Auf Wunsch können Sie bei uns mit einem einfachen Test Gewissheit über Ihren Blutzuckerspiegel erlangen – am besten Sie vereinbaren einen Termin mit uns, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Mehr erfahren